Quelloffene E-Mail-Tracker-Blocker für Chrome

Quellcode macht Berechtigungen, Regeln, Speicherung und ausgehende Aufrufe prüfbar. Er garantiert weder stärkeren Schutz noch Fehlerfreiheit des installierten Erweiterungspakets.

Drei Wege zur Codeprüfung

Ugly Email veröffentlicht sein Gmail-Werkzeug unter MIT. Trockers Apache-2.0-Code dokumentiert breite bekannte Regeln und erweiterte Funktionen für drei Dienste. Mailshade bietet AGPL-3.0-or-later-Archive und Prüfsummen. Das Archiv muss zur exakt installierten Paketversion passen.

Was im Code relevant ist

Prüfen Sie Hostberechtigungen, Blockierregeln, Mail-Adapter, lokale Speicherung und ausgehende Verbindungen. Gefundene Grenzen liefern wertvolle Testszenarien; Lesen allein beweist aber keinen abgebrochenen Browserrequest.

Lizenz und Wirksamkeit unterscheiden

Eine Lizenz regelt Wiederverwendung und Verteilung. Der Einsatzbereich nennt beworbene Dienste. Zuverlässigkeit, Fehlalarme und Schutzwirkung benötigen identische ausgeführte Nachrichten- und Linkfälle mit Netzwerkbeobachtung. Das vergleichende Ergebnis bleibt offen.

Angaben der Anbieter

Mailshade 1.2.4

Sechs einzeln freischaltbare Dienste: Gmail, Outlook, Office 365, Superhuman, Yahoo Mail und Proton Mail. Geprüfte Pixel-Endpunkte werden über Chrome declarativeNetRequest blockiert; die Erkennungshistorie pro Absender bleibt lokal. Für unterstützte Tracking-Weiterleitungen gibt es eine Wahl zwischen direktem und ursprünglichem Link. Der Basisschutz bleibt kostenlos; Quellarchive stehen unter AGPL-3.0-or-later bereit.

Trocker 3.4.1

Bewirbt die Blockierung bekannter Tracker in Webmail allgemein, mit erweiterten Anzeigen und Heuristiken für Gmail, Yahoo und Outlook.com. Hinzu kommen Tracking-Link-Behandlung, eigene Listen und Statistiken. Der Website-Zugriff ist breiter als Mailshades Freigabe je Dienst. Der Code ist Apache-2.0-lizenziert; unbekannte Tracker können sich unter Manifest V3 je nach Webmail-Proxy unterschiedlich verhalten.

Ugly Email 4.1.2

Laut Anbieter eine Gmail-Erweiterung, die Tracking-Pixel erkennt und blockiert, betroffene Nachrichten mit einem Auge markiert und Daten lokal in IndexedDB speichert. Das öffentliche Repository enthält eine MIT-Lizenz. Das Produkt warnt also nicht nur.

Grundlagen des Vergleichs

Seite geprüft:

Gemeinsamer Test noch offen; kein Leistungssieger

Die festgehaltenen Versionen müssen in getrennten, sauberen Profilen derselben Chrome-Version mit identischen Pixel-, Link- und harmlosen Inhaltsfällen getestet werden. Gemessen werden Netzwerkanfragen, Erkennung, Fehlalarme, Linkverhalten und tatsächlich geprüfte Maildienste. Eine nicht mögliche Einrichtung gilt als unklar, nicht als Schutzwirkung von null.

Der gemeinsame Test ist noch nicht abgeschlossen. Es gibt hier keinen gemessenen Sieger bei Schutz, Geschwindigkeit oder Trackeranzahl. Dafür sind Testdatum, Umgebung und Rohdaten nötig. Store-Bewertungen, Lizenz und deklarierte Reichweite ersetzen diese Nachweise nicht. Mailshades Quellarchiv und Prüfsumme müssen genau zum getesteten Erweiterungspaket passen.

Veröffentlichte Testmethode (EN)

Primärquellen

  1. Quelle 1: Mailshade —
  2. Quelle 2: Mailshade —
  3. Quelle 3: Trocker —
  4. Quelle 4: Trocker —
  5. Quelle 5: OneClick Lab —
  6. Quelle 6: OneClick Lab —

Häufige Fragen

Garantiert offener Code mehr Datenschutz?

Nein. Er ermöglicht Prüfung; das Urteil hängt von Paketversion, Zugriff, Speicherung und beobachtetem Verhalten ab.

Genügt ein beliebiges Mailshade-Quellarchiv?

Nein. Version und Prüfsumme müssen zum getesteten Paket gehören. Ein älteres Archiv belegt nicht den Inhalt eines neuen Releases.